TAG 7 - Briefe an meinen Sohn während der Quarantäne

Aktualisiert: Aug 2

Gestern war ich am tiefsten Punkt angekommen und heute sieht es nicht viel besser aus. Der Weg wird noch lang sein, aber mit dir bin ich in guter Gesellschaft, auch wenn du mich schon um 6.56 Uhr aufweckst. Somit beginnt der Tag schon früh und bei mir sammelt sich immer mehr Müdigkeit an, so dass ich am Mittag schon KO bin und ich eine weitere Krise habe.


Nochmals kommen mir Nonno Leo und Nonna Marta zu Hilfe, welche dich, zusammen mit ihrem Hund Spike, mit der neuen modernen Babytrage, die uns bei Bedarf ausgeliehen wird, auf einen Spaziergang mitnehmen. Ich habe zwei Stunden zur Verfügung, um meine Batterien aufzuladen und entscheide mich wie vor ein paar Tagen für Jogging und eine entspannende Dusche danach.


Als sie dich zurückbringen bin ich ein anderer Mensch und habe wieder Energie für den Rest des Tages, obwohl du dir in den Kopf gesetzt hast, das letzte Schläfchen des Tages zu überspringen.


Bis jetzt habe ich mich in diesem Tagebuch auf uns beide konzentriert, aber heute will ich auch ein paar Worte über deinen Papi verlieren.



Er ist gelassen und ruhig wie immer, mit dem Herz am rechten Fleck. Während dieser mühsamen Situation hat er sich niemals beklagt, er akzeptiert alles mit Ruhe und wenn er mit dir zusammen ist, macht er alles Mögliche, damit du seine Nähe wahrnimmst – auch wenn gänzlich ohne Körperkontakt.


Aber heute, als ich sein Gesicht betrachtete, wurde mir bewusst, wieviel auch er unter dieser Situation leidet. Nur macht er es leise, ohne grosse Worte, im Gegensatz zu deiner Mutter, die dem Motto «was-zu-viel-ist,-ist-zu-viel» folgt. Dein Vater ist schon immer so gewesen. Er verliert nicht viele Worte hat aber ein goldiges Herz.


Genau deswegen habe ich mich in ihn verliebt und ich hoffe, dass du seine Gutmütigkeit geerbt hast: Eine Tugend, die nur wenige besitzen! Inzwischen ist eine Woche vergangen seitdem alles angefangen hat und, wenn alles gut geht, endet es für uns in drei Tagen.


Wir haben die Absicht, die Meinung von meinem Onkel, der Arzt ist, und von der Kinderärztin einzuholen, um zu entscheiden, wie wir uns ab Montagabend organisieren sollen, denn das Symptom von deinem Papi ist immer noch gegenwärtig und der zweite Test ist erst für Donnerstag oder Freitag vorgesehen...


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Diese ist eine Briefserie einer guten Freundin an ihren Sohn. Ich habe die Ehre, diese in meinem Blog publizieren zu dürfen. Wir freuen uns auf Dein Feedback und auf Kommentare!

VERSIONE ORIGINALE


Il fondo l’ho toccato ieri, è vero, ma oggi sono risalita di pochissimo. La strada sarà ancora lunga, ma per fortuna con te sono in ottima compagnia, anche se mi svegli alle 6.56 😉La giornata inizia dunque presto e con nuova stanchezza arretrata per me, perciò ora di mezzogiorno sono già bella cotta e ho un’altra crisi.


Di nuovo vengono in aiuto il nonno Leo e la nonna Marta, che in compagnia di Spike ti portano a spasso nel nuovo zaino-marsupio all’ultima moda – e a quanto pare praticissimo – che ci presteranno poi all’occorrenza. Guadagno così due ore di salute mentale, che come qualche giorno fa decido di spendere facendo una corsetta e una bella doccia rigenerante.


Quando mi vieni riconsegnato sono una persona nuova e ho la carica per il resto della giornata, nonostante tu decida di saltare a piè pari l’ultimo pisolino della giornata.


Finora ho incentrato tutti i miei scritti su noi due, ma oggi voglio spendere qualche parola anche sul tuo papà, pacato e silenzioso come sempre ma con un cuore davvero grande. In tutta questa situazione non si è mai lamentato, sta accettando tutto quanto in silenzio e quando è con te fa tutto quello che può per farti sentire la tua vicinanza – sebbene non fisica.


Solo oggi, guardandolo in faccia, mi son resa conto di quanto soffra anche lui, ma in silenzio, al contrario della tua mamma che «quando-è-troppo-è-troppo!». Il tuo papà è sempre stato così: di poche parole ma con un cuore enorme.


Ecco perché mi sono innamorata di lui e mi auguro che tu abbia ereditato da lui la bontà d’animo: un pregio di pochi eletti!


È ormai trascorsa una settimana da quando tutto ha avuto inizio e salvo intoppi per noi sarà finita tra tre giorni. L’obiettivo è sentire lo zio dottore domenica sera e la pediatra lunedì mattina per capire come organizzarci da lunedì sera, visto che il sintomo del papà è sempre presente e che sarà sottoposto al tampone solo giovedì o venerdì…

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