TAG 3 - Briefe an meinen Sohn während der Quarantäne

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Nun ist es offiziell: Wir müssen die Quarantäne getrennt verbringen, auch die Kinderärztin ist dieser Meinung.


Mit einem schweren Herzen und Tränen in den Augen hänge ich das Telefon ab. Aber ich verdränge die Tränen und nehme dich ganz fest in die Arme, auch für deinen Papi, der dich nicht umarmen darf.


Zum Glück gibt es auch eine positive Nachricht: Mein Lohnausfall wird mir gedeckt.


Ich vereinbare mit Nonno Leo, dass er dich am Nachmittag auf einen Spaziergang mit allen erforderlichen Vorsichtsmassnahmen mitnimmt, so dass ich eine Arbeit, für die ich schon meine Zusage gegeben hatte, beenden kann. Nachdem ich diese Arbeit fertiggestellt habe, widme ich mich wieder dir und unserer Familie.


Ohne Arbeitszwang sieht es schon rosiger aus und ich kann meine Aufgabe als Mutter und Ehefrau mit weniger Stress und weniger Ängsten angehen. Es ist schön, etwas für meine Familie tun zu können, was in mir Befriedigung auslöst.



Jetzt kann ich mir vorstellen, wie sich eine alleinerziehende Mutter fühlt und ich bin am Lernen, Arbeiten zu verrichten, für die ich normalerweise die Hilfe von Papi benötigt hätte.


Die Routine des Zubettgehens war aufgeteilt. Dein Papi badete dich und zog dir die Windeln und das Pyjama an, während ich das Kinderzimmer für die Nacht vorbereitete, die schmutzigen Kleider zum Waschen weglegte und die sauberen für den nächsten Tag vorbereitete.


Jetzt, wo ich alles alleine bewältigen muss, nimm ich mir genügend Zeit dafür, um dir die nötige Ruhe zu übermitteln. Mit einer Geschichte, die ich dir leise erzähle und einem Gutenachtkuss auf die Stirn gleitest du bald ins Reich der Träume hinüber.


Ich hab dich lieb, mein Sohn!


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Diese ist eine Briefserie einer guten Freundin an ihren Sohn. Ich habe die Ehre, diese in meinem Blog publizieren zu dürfen. Wir freuen uns auf Dein Feedback und auf Kommentare!

VERSIONE ORIGINALE


Ormai è ufficiale: dovremo continuare la quarantena separati, lo dice anche la pediatra.


Ho il cuore in gola e le lacrime agli occhi quando appendo il telefono, ma ricaccio indietro le lacrime e ti stringo forte al petto, perché devo abbracciarti anche da parte del tuo papà che non può farlo.


Per fortuna in tutto questo c’è una notizia positiva: dovrei ricevere l’indennità di perdita di guadagno, per cui chiedo al nonno Leo di portarti a spasso nel pomeriggio, con tutte le precauzioni del caso, in modo da concludere un lavoro che avevo già confermato.


Archiviato il lavoro, torno a dedicarmi a te e alla nostra famiglia: senza il peso del lavoro addosso è tutta un’altra storia e svolgo i miei compiti con meno stress e meno ansia.


Che bello poter far qualcosa per la mia famiglia e sentirmi gratificata nel farlo: ora riesco a immaginare come si sente una madre single e sto imparando a fare cose che prima non avrei mai pensato di riuscire a fare senza l’aiuto del papà: di solito il momento della messa a letto era condiviso, con il papà che ti faceva il bagnetto, ti cambiava il pannolino e ti metteva il pigiama, mentre io preparavo la cameretta per la notte, mettevo da lavare i vestiti della giornata e preparavo quelli per il giorno successivo.


Ora che devo fare tutto ciò da sola, mi prendo semplicemente tutto il tempo per farlo, trasmettendoti la calma necessaria per farti volare nel mondo dei sogni, tra una storia raccontata sottovoce e un bacio della buona notte sulla fronte.


Ti voglio bene, figlio mio!

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