TAG 2 - Briefe an meinen Sohn während der Quarantäne

Aktualisiert: Juli 13

Wir sind dankbar, dass wir einmalige Freundschaften und eine ausserordentliche Familie haben.


Seitdem wir Freunde und Familie über unsere Situation informiert haben, haben wir eine Menge Nachrichten erhalten und viele sind bereit, uns auf irgendeine Weise zu unterstützen. Jeder steht uns nahe und lässt es uns auf seine Weise spüren.



Mein Sohn, ich wünsche dir, dass auch du einst auf solch einen Freundeskreis zählen kannst: Es ist Gold wert und bleibt bestehen!


Der zweite Tag der Quarantäne geht noch schneller als der erste vorbei, denn es gibt viel zu tun: Windeln waschen, Wäsche vom Vortag abnehmen, kochen, Breie für dich vorbereiten, das Nötigste im Haus putzen...


Dein Papi hilft mit, wo er kann. Er nützt aber auch seine Zeit, um sich auszuruhen, und somit fällt das Meiste auf meine Schultern. Aber deine Mami hat in sich eine Geduld entdeckt, welche sie nicht vermutet hatte und sie hat breite Schultern!


So verfliegt auch der zweite Tag und es ist wieder Abend mit tausend Fragen zu was uns morgen erwarten wird. Wir müssen die Kinderärztin um ihre Meinung zu unserer Situation fragen und uns über die Deckung meines Lohnausfalls informieren.


Ich werde wahrscheinlich gezwungen sein, meine Arbeit für zwei Wochen einzustellen, es sei denn, wir haben die Möglichkeit die Quarantäne zusammen mit deinem Vater zu verbringen.


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Diese ist eine Briefserie einer guten Freundin an ihren Sohn. Ich habe die Ehre, diese in meinem Blog publizieren zu dürfen. Wir freuen uns auf Dein Feedback und auf Kommentare!

VERSIONE ORIGINALE


È gratificante sapere di coltivare amicizie uniche e avere famiglie eccezionali: da quando abbiamo riferito la nostra situazione ad amici e parenti, sono davvero tante le offerte di aiuto e i messaggi ricevuti. Ognuno, nel suo piccolo, ci è vicino e ce lo fa capire a modo suo.


Figlio mio, ti auguro di avere anche solo poche amicizie del genere: valgono oro e sono quelle che durano più a lungo!


Il secondo giorno di quarantena passa forse più velocemente del primo, perché le cose da fare in casa sono tante: lavare i pannolini, ritirare il bucato del giorno prima, cucinare, pensare alle tue pappette, pulire un po’ la casa…


Il papà dà una mano come può e ne approfitta anche per riposarsi, perciò la maggior parte dei compiti cade sulle mie spalle: ma la tua mamma ha riscoperto in sé una pazienza che credeva di non avere e le spalle ce le ha belle larghe!


E così anche il secondo giorno vola e arriviamo a sera, con mille interrogativi su quello che scopriremo il giorno seguente: dobbiamo sentire la pediatra per avere un suo parere e informarci sull’indennità di perdita di guadagno per il mio lavoro, che temo proprio dovrò interrompere per due settimane, a meno che non ci lascino vivere questa quarantena insieme al papà.

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