TAG 19 - Briefe an meinen Sohn während der Quarantäne

Es war nicht einfach, dich gestern zum Einschlafen zu bringen, aber dafür hast du mir eine wunderbare Nacht geschenkt. Du bist kein einziges Mal aufgewacht und hast bis 7.10 Uhr durchgeschlafen. Deine Mami hingegen war schon um 6.40 Uhr wach!


Alles nicht so schlimm, ich habe die Zeit genutzt, um in Ruhe ganz allein zu frühstücken. Unsere Viertelstunde von Schmusereien hat auch heute nicht gefehlt und es war zauberhaft trotz der Unruhe, die in mir war.


Nachdem ich dir die Windeln gewechselt, dich gestillt und mit ein paar Spielsachen in den Trip Trap gesetzt habe, mach ich mich daran, die Karotten für deinen Brei für morgen vorzubereiten, um die Zeit totzuschlagen.


Ich habe eben die Karotten ins siedende Wasser geworfen, als ich das Telefon von Papi läuten höre. Herzklopfen, trockener Mund, Schmetterlinge im Bauch: Fast so wie beim ersten Rendez-vous als junges Mädchen mit dem Burschen, der ihr gefällt.


Nach einer Minute kommt Papi in die Küche und sagt mit einem Lächeln von einem Ohr zum anderen: «Es ist vorbei!»


Wir umarmen uns fest und die Anspannung dieser beinahe drei Wochen lässt nach, die Tränen beginnen über meine Wangen zu rollen: Eine unbändige Erleichterung!


Sofort danach endlich die Umarmung, von der ich schon seit langer Zeit geträumt habe. Papi nimmt dich aus dem Stuhl und umarmt dich ganz fest... Ich habe ihn noch nie weinen gesehen, und er macht es auch heute nicht, aber ich kann die Emotion, welche er empfindet, in seinem sowie auch in deinem Gesicht ablesen.


Ein magischer und besonderer Augenblick, welcher für immer einen Platz in meinem Herz haben wird.


Wenn ich zurückdenke, dass ich mir Sorgen gemacht habe, dass du Mühe hättest, dich wieder an deinen Papi zu gewöhnen... Meiner Meinung nach hattest du sogar ein Bedürfnis nach ihm, nach all diesen Tagen nur mit deiner Mami. Ich habe dir meine Liebe zu spüren gegeben, aber auch meine Anspannung.


Hingegen hat heute dein Papi dir allein seine masslose Zuneigung übermittelt, und ich glaube, du hast den Unterschied gespürt. Und so ist es deiner Mami dann nicht gelungen, dich zum Einschlafen zu bringen nach dem Z'Vieri: Papis magische Hand war nötig für das letzte Schläfchen des Tages.


Träum süss, mein Sohn, und herzlich willkommen Papi, du hast uns sehr gefehlt!

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Diese ist eine Briefserie einer guten Freundin an ihren Sohn. Ich habe die Ehre, diese in meinem Blog publizieren zu dürfen. Wir freuen uns auf Dein Feedback und auf Kommentare!

VERSIONE ORIGINALE


È stata dura farti addormentare ieri sera, ma in compenso mi hai fatto passare una splendida notte: non ti sei svegliato neanche una volta e hai dormito dritto filato fino alle 7.10 di stamattina. La mamma, invece, alle 6.40 era già sveglia!


Poco male, ne ho approfittato per far colazione con calma sola soletta. Il nostro quarto d’ora di coccole non ce l’ha tolto nessuno neanche stamattina ed è stato magico nonostante l’ansia che provavo. Dopo averti cambiato, allattato e posizionato nella Stokke con qualche giochino, decido di ammazzare il tempo preparandoti le carote per il pranzo di domani.


Ho appena buttato le carote nell’acqua bollente, quando sento squillare il telefono del papà. Cuore in gola, bocca secca, farfalle allo stomaco: manco fossi ancora una ragazzina al primo appuntamento con il ragazzo che le piace!


Dopo un minuto, il tuo papà entra in cucina con un sorrisone e ci dice: «È finita!».


Ci abbracciamo stretti stretti e la tensione di queste quasi tre settimane esce dagli argini, scorrendo veloce come le lacrime sul mio viso: un sollievo incontenibile!


Subito dopo arriva l’abbraccio che aspettavo da più tempo: il papà ti tira fuori dalla sedia e ti stringe forte a sé… Non l’ho mai visto piangere e non l’ha fatto neanche oggi, ma l’emozione che prova è ben visibile sul suo viso e sul tuo!


Un momento davvero magico e speciale che serberò sempre nel cuore. E pensare che io ero preoccupata per il fatto che forse avresti fatto fatica a riabituarti al tuo papà… secondo me ne avevi addirittura bisogno, dopo così tanti giorni di sola mamma.


Ti ho trasmesso il mio amore, ma anche la mia tensione, mentre il papà oggi aveva solo un affetto strabordante da trasmetterti e secondo me tu hai notato la differenza. Tanto che la mamma non è proprio riuscita a farti addormentare dopo merenda: c’è voluto il tocco del papà per farti fare l’ultimo sonnellino della giornata.


Sogni d’oro, figlio mio, e bentornato, papi, ci sei mancato tanto!

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