TAG 13 - Briefe an meinen Sohn während der Quarantäne

Heute plagt mich ein Zweifel nach dem anderen...


Dein Papi hat immer noch das übliche Symptom, welches ihn begleitet, auch wenn inzwischen zum Glück nicht mehr andauernd, wie am Anfang. Am Morgen ist er ohne Symptom und am Nachmittag hat er es nur schwach, so dass er die verschriebenen Medikamente nicht mehr nehmen muss.


Heute wäre der Tag gewesen, an dem dein Papi den Test hätte machen müssen, aber da das Symptom immer noch gegenwärtig ist, ist er der Meinung, dass es dafür zu früh sei. Meiner Ansicht nach sollte er den Test hingegen machen, denn das Symptom hat sich ja abgeschwächt und das könnte von mir aus bedeuten, dass er nicht mehr ansteckend ist.



Morgen wird er seine Ärztin anrufen, um sich beraten zu lassen, wie es weitergehen soll. Natürlich hoffe ich von ganzem Herzen, dass er den Test so früh wie möglich machen kann und dass er negativ sein wird. Aber ich beginne zu zweifeln, dass diese Geschichte noch in dieser Woche ein Ende finden wird. Dieses Virus ist wirklich heimtückisch.


Die Homöopathin, mit der ich heute Abend telefoniert habe, hat nicht gezögert, es ein «Flittchen» zu nennen (wenn du diese Zeilen liest, wirst du schon gross sein, und so erlaube ich mir dieses Schimpfwort!): Es paart sich mit anderen schon existierenden Viren und verändert sich ständig.


Deswegen ist es möglich, dass wir trotz entwickelten Antikörpern und ohne Symptome zu zeigen, nicht immun gegen ein Virus mit Mutation sind. Es ist alles ein riesiges Fragezeigen und auch die Spezialisten sind sich nicht einig, welche Regeln zu befolgen sind.


Heute Abend hat mir die Homöopathin ebenfalls gesagt, dass es das Beste gewesen wäre, in dieser Situation alle drei zusammenzubleiben.


Das hatte ich von Anfang an gehofft.


Es hat mich gefreut, dass auch jemand anderes derselben Meinung ist wie ich. Aber sie ist nur eine der wenigen Ausnahmen! Sie hat mir geraten, den Serumtest zu machen, um zu wissen, ob ich Antikörper gegen das Virus habe. Das könnte eine gute Idee sein im Fall, dass ich dich wieder halbtags bei den Grosseltern lasse, wenn ich meine Arbeit wieder aufnehmen kann.


Andererseits frage ich mich, ob es Sinn macht, diesen Test zu machen, da das Virus so wechselhaft ist... Heute ist deine Mami von vielen Zweifeln überhäuft und sie wird das Ganze am besten einmal überschlafen.


Das Einzige, an was sie nicht zweifelt ist in Anbetracht unserer Familie: Dieses Virus mag auch ein «Flittchen» sein, aber es macht uns auch stärker und begierig darauf, uns wieder umarmen zu können, der Ansteckung zum Trotz!

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Diese ist eine Briefserie einer guten Freundin an ihren Sohn. Ich habe die Ehre, diese in meinem Blog publizieren zu dürfen. Wir freuen uns auf Dein Feedback und auf Kommentare!

VERSIONE ORIGINALE


Dubbi su dubbi, a non finire… Oggi è andata così!


Il tuo papà ha ancora il solito sintomo che lo accompagna, per fortuna non è più persistente come all’inizio: da qualche giorno, infatti, al mattino non c’è del tutto e al pomeriggio compare ma rimane debole e non richiede l’assunzione dei farmaci prescritti.


Oggi sarebbe stato il giorno in cui forse il tuo papà sarebbe stato sottoposto al tampone, ma dato che ha ancora il sintomo sostiene di dover aspettare ancora. Secondo me, invece, dovrebbe chiedere di farlo, dal momento che il sintomo si è comunque attenuato e potrebbe voler dire che non è più contagioso.


Domani telefonerà alla sua dottoressa per farsi consigliare come procedere. Naturalmente spero con tutta me stessa che sarà sottoposto al tampone al più presto e che il risultato sarà negativo, ma inizio a dubitare che questa faccenda si risolva ancora questa settimana.


Questo virus è davvero subdolo, l’omeopata che ho sentito al telefono stasera non ha esitato a definirlo «una puttanella» (quando leggerai queste righe sarai ormai grande, perciò mi concedo questo francesismo!): si accoppia con altri virus già esistenti e muta in continuazione.


Ecco perché, anche se noi dovessimo risultare immuni o asintomatici, potremmo non esserlo più in caso di mutazione del virus. È tutto un grande e unico dubbio e nemmeno gli specialisti sono unanimi sulle regole da seguire.


Stasera l’omeopata mi ha detto che secondo lei avremmo dovuto rimanere insieme, noi tre, uniti in questa situazione. Era ciò che speravo io fin dall’inizio e mi ha fatto tanto piacere sentire qualcuno del mio stesso parere.


Peccato che sia solo una pecora nera! Lei mi ha consigliato di sottopormi al test sierologico per scoprire se ho gli anticorpi per combattere il virus. Potrebbe essere una buona idea nel caso in cui dovrò lasciarti di nuovo ai nonni per mezza giornata quando tornerò al lavoro, ma d’altra parte, trattandosi di un virus così mutevole, mi chiedo quanto abbia senso…


Insomma, oggi la tua mamma è stata assalita da tanti dubbi e questa notte ci dormirà sopra. L’unico dubbio che non ha riguarda la nostra famiglia: sarà anche «una puttanella», questo virus, ma ci sta solo rendendo più forti e desiderosi di poterci abbracciare di nuovo, in barba al contagio!

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